Other Animal

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PETER MEYER    guitar

BERNHARD MEYER    bass

WANJA SLAVIN   saxophone

JIM BLACK   drums

 

„Based on post avantgarde NY-Berlin Jazz this music will go and grow everywhere else.“

Peter & Bernhard Meyer, bekannt durch ihre Arbeit mit dem “Melt Trio”, präsentieren ihre neue Band mit Wanja Slavin (saxophone) und Jim Black (drums).
Die Meyer Brüder ( an Gitarre und Bass) haben über die letzten Jahre einen Sound entwickelt, der sich nicht nur über alle gängigen Vorstellungen von Jazz-Improvisation, Alternative Rock, Neue Musik und Ambient hinwegsetzt, sondern selbst alle bekannten Synthesen, Avantgardismen und Überlappungen übertrieft. Ein Sound, der sein Bukett Lichtjahre von jedem Crossover entfaltet, ein Sound, der wegweisend in der europäischen Musiklandschaft ist.

Mit Jim Black gesellt sich einer der einflussreichsten Schlagzeuger unserer Zeit zu den Brüdern.
Seit nunmehr 25 Jahren gehört Jim Black zu einer neuen Generation von Musikern, die den Jazz ins 21. Jahrhundert gebracht haben. Mit seiner grenzenlosen Technik und seinem futuristischen Konzept, mit seiner unablässigen Freunde am Erfinden, verzaubert und inspiriert er Zuhörer auf der ganzen Welt.
Echo-Preisträger und Saxophone Volcano Wanja Slavin bringt eine seltene zerbrechliche, raue Schöhnheit mit in die Band. Sein Spiel trägt die Kraft, die Energie und die Liebe des Jazz von John Coltrane oder Ornette Coleman in sich. Darüber hinaus ermöglicht ihm seine Virtuosität und Kreativität neue Wege. Ungehörte Klänge, wie man sie vielleicht aus der Neuen Musik oder aus elektronischer Musik kennt, durchfließen sein Spiel.

Gemeinsam haben die Musiker im letzten Jahr ihr erstes Album aufgenommen, welches im Januar 2018 bei Traumton Records erscheinen wird.

Peter Meyer

“Es gibt wohl kaum einen vergleichbaren Gitarristen in Deutschland, der so vielseitig orientiert ist und so schöpferisch arbeitet wie Peter Meyer“, schreibt das Musikmagazin Sound and Image. Die Jazzthetik bezeichnet ihn als „Meister der Sounds“.

Seit 2004 lebt der Gitarrist und Komponist Peter Meyer in Berlin, wo er bei Kurt Rosenwinkel am Jazz Institut Musik studierte. Mit seinem Ansatz, sämtliche Einflüsse aus Jazz-Improvisation, experminentellen Klängen, Prog- und Indierock, Elektronik und Neuer Musik zu verschnmelzen, hat er eine eigene, nie dagewesene Stimme entwickelt, die zu den wichtigsten einer neuen Musikergeneration zählt. So wurde er gleich zweimal für den Echo Jazz nomminiert (2015 und 2017).

Gemeinsam mit seinem Bruder, Bernhard Meyer, gründete Peter Meyer 2010 das „Melt Trio“ zusammen mit Schlagzeuger Mortiz Baumgärtner. Deren Alben „Melt“, „Hymnolia“ & „Stroy“ wurden von der Fachwelt in den höchsten Tönen gelobt. So spiele es laut Jazzpodium „ in einer ganz eigenen Liga“ und gehöre „zu den verblüffendsten innerhalb der aktuellen Jazz-Szene.” (Rondo). 2016 dokumentierte ARTE Tracks das Konzert des Melt Trios im Donau 115. Neben seinen eigenen Projekten spielt Peter Meyer u.a. in den Bands von Johanna Borchert, Lea W. Frey, Dan Freeman und Carlos Bica.

2018 erscheint das Debütalbum des gemeinsamen Quartett der beiden Meyer Brüder mit Jim Black & Wanja Slavin.

Bernhard Meyer

Der Bassist Bernhard Meyer lebt seit 2003 in Berlin und ist dort über die letzten Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der jungen, aufregenden Jazzszene geworden. Sein spezielles Spiel und sein markanter Sound auf dem halbakustischen E-Bass machen ihn zu einer einzigartigen Stimme innerhalb in der Jazzwelt. Seine Band „Melt Trio“ wurde für die Alben „Melt“, „Hymnolia“ & „Stroy“ von der Presse in höchsten Tönen gelobt und mittlerweile dreifach für den Echo Jazz nominiert. Bernhard Meyer hat ein Masterstudium für Komposition bei John Hollenbeck am Jazzinstitut Berlin absolviert und konnte so auch kompositorisch zu einer reiferen und individuellen Ausdrucksform finden. Er spielt(e) u.a. in den Projekten John Hollenbeck`s „DrumsBassBassBassDrums“, Kurt Rosenwinkel`s „E.Coli“, Eric Schäfer`s „The Shredzs“, Claudio Puntin`s „Sepiasonic“ und ist zudem ein langjähriger Bestandteil der Band um die Sängerin Lea W Frey. 2016 ist eine Duo Aufnahme mit John Hollenbeck entstanden und für Wanja Slavin`s „Lotus Eaters“ nahm er an der Seite von Nasheet Waits auf. Im kommenden Jahr 2018 werden nach langer Zeit erstmals wieder zwei neue eigene Band Projekte präsentiert: Das gemeinsame Quartett der beiden Meyer Brüder mit Jim Black & Wanja Slavin. Und „Murmuration“, die erste Band als alleiniger Bandleader, ein Quintett mit Claudio Puntin (Klarinette), Julius Heise (Vibraphon, Perc), Peter Meyer (Git) & Andi Haberl (Drums).

Wanja Slavin

Mit vorgefahrenen oder sicheren Fährten des Mainstream kann Wanja Slavin wenig anfangen. Stattdessen bahnt er sich mit einer gelungenen Mischung aus profunder Musikalität und gesundem Selbstbewußtsein, aus Eigensinn und verlässlicher Intuition seinen eigenen Weg.“ Das stellte die Münchner TZ 2007 nach einem Konzert des damals gerade 20jährigen fest. „Zwischen Genie und Wahnsinn“ (SZ) changiere seine Musik und er sei die „Hoffnung“ oder gar die „Zukunft des deutschen Jazz“. Er gewann einige Nachwuchspreise (einen 2. Preis bei „Jugend Jazzt“, den „New Generation“-Förderpreis des Bayerischen Rundfunks und den 2. Preis Gasteig Musikwettbewerb).

Es ist ihm gelungen, sich zu lösen von dem Nimbus des saxofonistischen Ausnahmetalents. In den vergangenen Jahren hat er eine eigene Ästhetik und schlüssige musikalische Sprache gefunden in der vielgesichtigen, aktuellen Jazzszene und ist zu einer der absolut hörenswerten Stimmen seiner Generation geworden.

In verschiedenen Konstellationen spielte er mit Musikern wie Kenny Wheeler, Joachim Kühn, Peter Evans, Franz Ferdinand, Axel Dörner, Jochen Rückert, Ben van Gelder, Alexander von Schlippenbach, John Schröder, Pablo Held, Johannes Lauer, Christian Lillinger, Petter Eldh, Rainer Böhm, Kalle Kalima, Ronny Graupe, Ralph Alessi, Jim Black, Zhenya Strigalev, Nasheet Waits oder Bill McHenry.

Jim Black

Jim Black, geboren 1967, wuchs in Seattle gemeinam mit seinen langjährigen musikalischen Begleitern Chris Speed, Andrew D’Angelo and Cuong Vu auf. Nachdem sie ihre persönliche und künstlerische Beziehung in verschiedenen Bands in Seattle gefestigt haben, zog es sie 1985 nach Boston, wo Black an der Berklee School of Music studierte. In Boston gründeten Black, Speed, und D’Angelo Human Feel gemeinsam mit dem Gitarristen Kurt Rosenwinkel. Sofort bekam diese Band viel Beachtung der Jazzwelt in Boston, New York und darüber hinaus.

1991 zog Black gemeinsam mit seinen Bandkollegen von Human Feel nach New York, wo sie die Musikszene von Downtown elektrifizierten. Schnell wurde er zu einem der vielbeschäftigesten Sidemans der Stadt. In seiner frühen New Yorker Zeit wurde er von den angesagtesten Bands gefeatured. Unter anderem Tim Berne’s Bloodcount, Ellery Eskelin’s Trio, and Dave Douglas’s Tiny Bell Trio. Mit diesen Bands und Künstlern wie Uri Caine, Dave Liebman, Nels Cline, Steve Coleman, Tomasz Stanko, and Laurie Anderson, war er in den folgenden 15 Jahren beinahe durchgängig auf Tour und im Studio.

In den letzten Jahren begeisterte Black seine Fans als Leader einer der progressivsten Bands der Welt, AlasNoAxis, gemeinsam mit Chris Speed, Hilmar Jensson and Skúli Sverrisson.

Diese subtile Fusion aus so vielem, atmet die vielen Strömungen aus Jazz, Pop und Elektronik in der Musikstadt Berlin.

JazzZeitung

Diese Musik ist provokant, fordernd, besitzt Tiefgang und Ausdrucksdichte. Sie ist mal kantig, unbequem und unkonventionell, widerlegt mit überzeugendem Gestus sämtliche im Jazz vorherrschenden Dogmen und ist dennoch von schmeichelnder und verführerischer Kraft und Schönheit..

JazzPodium

Vergleichen lässt sich diese Musik nicht, lediglich Ahnungen schwirren beim Anhören durch den Kopf, lassen in einem sich ständig verändernden Klangkaleidoskop exemplarisch Enos Melancholie, Frisells Saitenkunst, Mahavishnus Power, Rypdals Kühle und Nirvanas Unangepasstheit routieren und zusammensetzen.

MAI, Jazzthing 2011

Zwischen Genie und Wahnsinn. Die Zukunft des deutschen Jazz.

Süddeutsche Zeitung

ÜBER PETER MEYER

Es gibt wohl kaum einen vergleichbaren Gitarristen in Deutschland, der so vielseitig orientiert ist und so schöpferisch arbeitet wie Peter Meyer.

Sound and Image

Peter Meyer ist ein Meister der Sounds, seine Gitarre klingt mit Effekten gespielt nicht wie ein verzerrtes Saiteninstrument, sondern ganz eigenständig

   ANGELA BALLHORN, Jazzthetik

ÜBER JIM BLACK:

A complete musician and wonderfully fertile composer… Black has produced a masterpiece of future jazz.

ANDY HAMILTON, The Wire

Fluent in all languages.“ -Time Out NY „wickedly inventive… A revelation.

CMJ