Benjamin Lackner

Benjamin Lackner Trio

BENJAMIN LACKNER    piano

JERÔME REGARD   bass

MATTHIEU CHAZARENC   drums

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Benjamin Lackner Quartet

BENJAMIN LACKNER    piano

MATHIAS EICK   trumpet

JERÔME REGARD   bass

MANU KATCHÉ   drums

„Benny Lackner has a distinctive compositional voice that sounds lucid and fresh. I´m honored that I´ve been part of his musical journey.“

Brad Mehldau

Quartet

„Wow, Benjamin Lackner really has made a beautiful piece of work here. Love the tunes and the way they work together as a whole, the playing, the interaction of players and the subtlety throughout. I love the way Mathias gives color to your melodies and how Manu resists playing predictable grooves in favor of expressive response to the tunes and band vibe. No excess showboating, and that dreamy ECM sonic air intact.“

Joe Woodard ( Musikjournalist u.a. für Downbeat, Jazztimes) 

ECM-RELEASE von „Last Decade“ im HERBST 2022 – weitere Informationen in Kürze!

BenjaminLacknerQuartet_bySamHarfouche:ECM Records

Trio

Der 1976 in Berlin geborene deutsch-amerikanische Pianist Benny Lackner lebte seit seinem 13. Lebensjahr in Kalifornien und New York und führte viele Jahre lang ein Leben auf zwei Kontinenten, bis er 2008 endgültig nach Berlin zog – das Leben auf Achse kennt er nur zu gut. Irgendwann aber wollte er einfach nur noch ankommen. Von dieser Sehnsucht nach einem Zuhause und sicheren Hafen handelt „Drake“, das aktuelle und insgesamt sechste Album seines Trios, welches er 2002 in New York gegründet hat und das seither zahlreiche Konzerte auf Bühnen beinahe aller Kontinente gespielt hat.

Diese langjährige auf Vertrauen basierende Beziehung zwischen Benny Lackner, Schlagzeuger Matthieu Chazarenc und Bassist Jerome Regard zeichnet sich durch ein schon fast telepathisch zu nennendes Zusammenspiel aus und auch durch eine gewachsene Gelassenheit. Bei einem gemeinsamen Auftritt im Rahmen des XJazz-Festival 2016 trafen sich die Musiker auf einem neuen Level der Entspanntheit. „Es ging nicht darum, uns zu beweisen oder zu zeigen wie schnell wir spielen können. Es ging nur noch um den Song und darum, den Melodien Raum zu geben. An dem Abend haben wir unseren Sound als Band endgültig gefunden.“

Schon bald kristallisierten sich die Songs für das nächste Studio-Album heraus. „Rise to the Occasion“ ist mit seinen Field Recordings, Drum-Loops und tief schürfenden Improvisationen ein Highlight von „Drake“ und steht stellvertretend für den charakteristischen elektroakustischen Stil der Formation. Gleichzeitig repräsentiert der Song das Prinzip, sich voll und ganz auf die Essenz zu konzentrieren. Und es ist genau dieses Arbeiten an einem ganz speziellen elektro-akustischen Klangbild in Kombination mit einem besonderen Gespür für Melodien und Harmonien, die nicht den gängigen Mustern und Erwartungen entsprechen, welches das Klaviertrio herausstechen lässt in der Jazz-Piano-Trio-Landschaft. Nicht Swing-Elemente und ausufernde Improvisationen mit Fokus auf den größtmöglichen Effekt begegnen einem hier, sondern einfache musikalische Themen, die mit Besonnenheit und Emotion ausgeschmückt werden, die neben reizsetzenden elektronischen Effekten auch einen ruhigen Puls mit sich tragen, der die Basis für intensive Klangmalerei ist.   

„Dabei werden gelegentlich auch Elemente der Fusion-Bewegung der Siebziger herangezogen, mitunter eben wie einige Bands jener Tage ohne den überstark betonten elektronischen Ausdruck und in den Intensität weniger ausgeprägt. Vielmehr wird dann doch zurückgefahren, zumal ja auch keine satten E-Gitarren in das Klangbild eingreifen, das letztlich eben von den Keyboards und dem gelegentlichen Einsatz elektronischer Effekte gestaltet wird. Mitunter, wie auf “Rise To The Occasion“, schleichen sich Trance-artige Passagen ein, vom einförmig voranschreitendem Schlagzeug unterstützt, darüber zirpt es mitunter ganz dezent und filigran. Filigran, ja, solche Songs gibt es auch komplett so zubereitet, sanft tupfend ziehen sich Piano-Klänge durch das dahinschwebende “Decompression“, wobei dieses durch die Rhythm Section zart schleppend noch unterstützt wird, auch ist “It’s Gonna Happen“ ein gutes Beispiel dafür. “Entwurzelt“ lässt den Bassisten mit verzerrtem Sound agieren, man könnte meinen, eine E-Gitarre hätte sich nun eingemogelt. So sind es ständig diese kleinen Nuancen, die das Gesamtbild angenehm anreichern und für Spannung sorgen.

So ist schließlich Musik entstanden, die warm strömt im Sonnengeflecht und dem Jazz eine ganz moderne Note gibt, zart und feinfühlig und behutsam agierend, das Kopf-Kino inspirierend zu individuellen Soundtracks, kurzum, Musik für alle Gelegenheiten.“

(Wolfgang Giese, www.musikansich.de)

Auch eine Leistung: aus seiner inzwischen geheilten Zerrissenheit ein eindrucksvolles Stück Pianotriokunst zu formen…

REINHARD KÖCHL, JAZZTHING 3/4-2019

Das Ergebnis dieses langwierigen Prozesses ist das Album Drake, das er mit seinem bewährten Trio aufgenommen hat und das mit seiner pulsierenden Ruhe einen hypnotischen Sog erzeugt.

THOMAS KÖLSCH, JAZZTHETIK 3/4-2019

Eine süchtig machende Platte!

RONDO MAGAZIN 3/4-2019

Lackner’s musical production, in any case, can be definitely considered within the most precious and exciting things we heard in the last few years. Drake is the new album from the Benny Lackner Trio, and since the first time I started listening to it there has been one special thing which amazed me more everything else, and this is the adoption of an extremely essential musical language, at times minimal, which is incredibly far from those mere demonstrations of technique and virtuosity that too often we hear in modern Jazz. In this sense, Lackner has found a extremely personal code for breaking the rules of standard Piano Trio music. The modernity and innovation of Lackner ‘s style, to some extent, are the characteristics that bring him closer to the giants of Jazz that were mentioned before.

https://selectedbyguerino.wordpress.com/tag/benny-lackner/

Hin und wieder meint man Möwen kreischen zu hören, wenn Lackner und Regard ihren Instrumentenklang mit subtilen elektronischen Effekten manipulieren. Vor allem vom Bass hört man auf der Aufnahme regelmäßig ein unwirkliches Schaben und Knarzen, verzerrte Meerjungfrauengesänge oder ein dumpfes dubbiges Dröhnen aus den Tiefen des Schiffsrumpfs. Auf der Grundlage der zurückhaltend punktgenauen Zuarbeit seiner beiden langjährigen Begleiter kann Lackner an Klavier und Rhodes sein ganzes Können als Solist und Komponist entfalten.

RONDO MAGAZIN 3/2016